Assen: Julian Puffe „Assen ist aufjedenfall ein Highlight für mich“

Julian Puffe

Im Rahmen der Superbike WM findet am kommenden Wochende auch der 2. Lauf zur Superstock1000 Klasse statt. Mit dabei auch unsere drei deutschen Piloten: Julian Puffe, Marc Moser und Toni Finsterbuch. Julian Puffe macht den Anfang und erzählt wie es bislang lief und was er sich vom Wochenende erhofft.Julian, du bist in Aragon leider unverschuldet gestürzt. Wie kam der Sturz zustande und wie geht es dir?

  • Ich war bei dem Sturz leider etwas zu spät auf der Bremse und kurz nachdem ich in die Bremse griff, lag ich auch schon. Mir selber ist nichts weiter passiert, allerdings ist das Motorrad über die Bande geflogen und dabei ziemlich demoliert worden.

Wie war denn das Gefühl für das Motorrad und die Rennstrecke in Aragon?

  • Ich bin ja im letzten Jahr noch in der Superstock600 angetreten und fahre nun eine 1000er Kawasaki. Der Umstieg darauf ist mir eigentlich ziemlich gut gelungen, aber es gibt noch Probleme mit der Geometrie, wie bei vielen Kawasaki Fahrern. Wir haben zu viel Gewicht auf dem Vorderrad, dadurch fehlt hinten der Druck. Aber mit dem sehr erfahrenen Team und meinen beiden Teamkollegen an der Seite denke ich, wird mein Lernprozess über das neue Bike schnell voranschreiten.

Dieses Wochenende sind wir in Assen. Was rechnest du dir hier aus?

  • Assen ist für mich eines der Highlights im Kalender. Im letzten Jahr konnte ich hier mit Platz 5 mein bestes Saisonergebnis einfahren und am Anfang des Rennens sogar um das Podest fighten! Assen ist vielleicht eine Strecke, die ich auch durch meine IDM Auftritte mehr kenne als z.B. die italienischen oder spanischen Fahrer, das könnte ein kleiner Vorteil für mich sein. Allerdings hoffe ich, dass das Wetter mitspielt und es trocken bleibt, da ich schon lieber im trockenen fahre.

Text: Sebastian Lack

Fotos: Dominik Lack

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