Assen-GP: Rins „es wird schwierig sich anzupassen“

DSC_1840

Eine Woche vor dem Assen-GP hatte Alex Rins seinen Wechsel in die MotoGP 2017 verkündet. Der derzeitige WM-Leader der Moto2 fährt in den kommenden zwei Saisons im Ecstar Suzuki-Team. Dementsprechend gefragt war der Spanier bei der Pressekonferenz vor dem Rennwochenende.

Auf die Frage, was für ihn beim Umstieg auf die MotoGP-Maschine am schwierigsten ist, antwortete er: „Ich denke, dass es das ganze Bike ist. Es hat mehr Pferdestärken und ist schwerer als die Moto2-Maschine. Ich habe aber nie eine MotoGP-Maschine ausprobiert und kenne die genauen Probleme nicht. Sicher wird es aber schwierig, sich anzupassen.“

Das Fahrerkarussel in der Königsklasse war schon seit Anfang der Saison munter am rotieren. Nach dem Weggang von Maverick Vinales zu Yamaha war der Platz bei Suzuki frei. Doch für Rins gab es nicht viele Möglichkeiten, den Klassenumstieg zu wagen: „Mein Manager hat nicht mit allzu vielen Teams gesprochen und am Ende habe ich mich für Suzuki entschieden, weil es ein sehr junges Team und auch sehr familiär ist. Außerdem habe ich mit Maverick (Vinales, Anm. d. Red.) gesprochen und ihn nach seiner Meinung gefragt. Er hat gesagt, dass es selbstverständlich ein sehr gutes Team ist.“

Zunächst jedoch steht für ihn noch eine schwierige Moto2-Saison bevor. Die Top 3 sind in der mittleren Kategorie vor Assen durch zehn Punkte getrennt.  „Es ist sehr schwierig dieses Jahr. Sam (Lowes) und Johann (Zarco) sind sehr starke Fahrer. Letztes Jahr war es mit Tito (Rabat) und Johann eine ähnliche Situation, aber nun bin ich aber mit acht Punkten Vorsprung auf Sam vorn und zehn vor Johann. Die Lücke ist jedoch sehr klein. Wir müssen Rennen für Rennen schauen und am besten das Maximum an Punkten holen und mehr nicht.“

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

 

Tags:,

Trackback von deiner Website.

Kommentieren