Assen-GP: Reihe eins und neuer Vertrag für Schrötter

Marcel Schrötter hatte am Qualifying-Samstag von Assen allen Grund zur Freude. Nicht nur, dass der Deutsche sich für die erste Startreihe im Moto2-Rennen qualifizierte, auch für die Zukunft konnte er Neuigkeiten verkünden.

In der Qualifikation zur Dutch TT verlor Schrötter nur 0,073 Sekunden auf Pole-Setter Pecco Bagnaia, der sich mit einer 1:37,608 Startplatz eins sicherte. Der Intact-GP-Pilot ließ damit Luca Marini, Alex Marquez und Teamkollege Xavi Vierge alt aussehen, die jedoch auch alle innerhalb von weniger als zwei Zehntelsekunden lagen.

Die News, die es von Schrötters Seite zu vermelden gab, betreffen seinen Vertrag bei Dynavolt Intact GP. Obwohl beim 25-Jährigen auch Gespräche mit anderen namenhaften Moto2-Teams stattfanden, entschied er sich für die Vertragsverlängerung: “Als erstes möchte ich mich bei der Teamführung um Jürgen (Lingg), Stefan (Keckeisen), Wolfang (Kuhn) und auch bei meinem Manager Michael (Kories) bedanken. Ich bin sehr happy mit dieser Entscheidung. Vor allem nach den letzten drei Rennen, die für mich gut gelaufen sind, gab es von einigen anderen Teams Anfragen.”, so Schrötter.

Er wird im Team um Jürgen Lingg noch zwei weitere Saisons an den Start gehen, der Vertrag läuft bis 2020. Teamkollege wird im kommenden Jahr weiterhin Vierge sein, mit dem es auf der Strecke schon einige Duelle gab. “Aber für mich war immer klar, dass es, so lange ich in der Moto2 fahre, keinen Grund gibt, das Team zu wechseln. Dynavolt Intact GP kommt aus meiner Heimat, ich fühle mich einfach wohl und habe eine super Truppe um mich herum. Zudem haben wir das beste Material, was man derzeit in unserer Klasse haben kann. Es wäre ein Fehler, alles, was wir uns hart erarbeitet und aufgebaut haben, aufzugeben. Deswegen habe ich mich entschieden, in diesem Umfeld weiterzumachen. Ich freue mich auf die Zukunft, doch zuvor möchte ich unsere Ziele für diese Saison noch verwirklichen.”, ergänzte er.

Hier geht es zu den Qualifikationsergebnissen der Moto2-Klasse.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Jörg Klöppner, JK Sportsfoto

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