Assen-GP: Öttl nach dem Training unzufrieden

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Der erste Trainingstag in Assen beinhaltete für Philipp Öttl genauso wie für den Rest der Moto3-Piloten wechselhafte Bedingungen. Am Morgen ging ein Nieselregen über dem TT Circuit nieder, den sich der Deutsche aus der Box heraus anschaute. 

Danach fuhr er auf den 19. Platz. Nachmittags, als sich die Pace der Fahrer erhöhte, lag Öttl als 20. mit 1,3 Sekunden hinter der Spitze. Wir haben uns mit ihm erneut getroffen und nachgefragt.

 

Wie zufrieden bist Du nach Platz 19 und letztlich dem 20. Rang?

Ich bin nicht so zufrieden. Teilweise war es gut und ich war zum Beispiel im zweiten freien Training zwanzig Minuten vor Schluss auch noch Zehnter mit den Soft-Reifen. Die haben mir generell auch mehr gefallen als die Medium-Reifen. Die Medium-Reifen werden aber wahrscheinlich unsere Rennreifen werden, also müssen wir für morgen im dritten freien Training noch ein bisschen was finden. Ich glaube, dass der Speed schon in eine gute Richtung geht, aber es kann auch nicht von heute auf morgen alles gut sein. Wir versuchen auf jeden Fall das Beste herauszuholen.

Wie schwierig waren die Bedingungen heut morgen? 

Die Bedingungen waren sehr schwierig einzuschätzen. Der leichte Regen hat zusammen mit feinem Staub auf dem Asphalt die Strecke sehr schmierig gemacht. Wir haben uns darum gesagt, dass das keinen Sinn macht, denn mit Regenreifen wäre es auch nicht besser gewesen. Das hat auch was damit zu tun, dass ich die Strecke schon gut kenne. Beim zweiten Training waren bei weitem bessere Bedingungen und ich denke auch, dass es morgen gut wird.

Was sagst Du zu dem Zeitenabstand momentan?

Wir sind jetzt mit 1,3 Sekunden hinten. In Barcelona waren es 1,8. Es ist alles recht eng und das wird es auch im Rennen werden, wo es wieder ein bisschen um Windschatten gehen wird. Wir sind aber gut vorbereitet.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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