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Assen-GP: Jonas Folger setzt auf grosse Änderungen für Sachsenring

MotoGP Rennen Doreen-1

Der Motul TT Grandprix in Assen zeigte sich wieder von seiner besten bzw. nassesten Seite am vergangenen Rennwochenende und sorgte somit für einige Turbulenzen im Renngeschehen. Drei Runden vor Schluss wurde wegen erneut einsetzendem Regens der achte Saisonlauf der Moto2 beendet. Dabei beendeten die Dynavolt Intact GP Piloten das Rennen auf dem zehnten und zwölften Platz.

Jonas Folger, der bereits in den Trainings- und Quali-Sessions wenig Vertrauen zu seinem Vorderrad hatte, hatte Mühe sich vom Start an gut ins Rennen zu finden. „Das Rennen war bei weitem nicht das, was wir erwartet haben. Der Start war ok, aber ab der ersten Kurve habe ich mir schwer getan. Ich konnte den Speed nicht mitgehen und musste mich schließlich dort einreihen, wo ich gefahren bin. Ich hatte extreme Probleme mit dem Grip und auf der Bremse im Kurveneingang,“ so der Mühldorfer.

Erst zu Mitte des Laufes gelang es Folger schliesslich wieder Plätze gut zu machen. „Als bei den anderen die Reifen langsam abgebaut haben, konnte ich mich etwas nach vorne kämpfen. Es reicht momentan nicht und wir sind ganz klar unzufrieden. Das Ziel ist nach wie vor, vorn mitzufahren. Wir haben bereits bewiesen, dass wir es können, doch seit Jerez funktioniert es nicht mehr. Egal, ob mit neuen oder gebrauchten Reifen, es ist schwierig für mich, das nötige Vertrauen zu finden und so locker zu fahren wie zu Beginn der Saison,“ führte Folger weiter aus.

Am Ende des Tages bedeute dies den zehnten Platz für den Deutschen, der nun bereits grosse Hoffnungen auf das Heimrennen in Deutschland setzt. „Für den Sachsenring werden wir eine große Änderung an der Gabel und Schwinge vornehmen, um das Motorrad wiederzuerhalten, mit dem wir schnell waren. Es fehlt einfach die Lockerheit und das Gefühl fürs Limit, wie ich es am Anfang hatte. Ob das die Lösung ist, wissen wir nicht, aber wir müssen es probieren.“

Teamkollege Sandro Cortese landete nach Rennabbruch auf Platz 12 hinter Jonas Folger und wirkte im Anschluss sichtlich enttäuscht. „Mir sind zwei Fehler passiert im Rennen. Gleich am Anfang auf Start-und-Ziel bin ich gerutscht und habe viel verloren. Ein zweites Mal hatte ich aus der Strubben-Kurve im ersten Gang fast einen Highsider und habe da wieder eine Sekunde verloren. Dadurch bin ich etwas aus dem Rhythmus gekommen und bin auch sehr lange hinter Domi (Dominique Aegerter) hängen geblieben, sonst hätte ich bestimmt mit Rins (Alex) und Corsi (Simone) mithalten können. Wir sind wieder ein Rennen zu Ende gefahren, ich konnte lange Zeit mit den vorderen Jungs mithalten. Es war für mich nach langer Zeit nach Le Mans, Mugello und Barcelona mal wieder ein komplettes Rennen. Natürlich sind das nicht meine Erwartungen, aber ich habe heute alles gegeben. Zum Schluss hat es nur für Platz 12 gereicht. Dennoch müssen wir darauf aufbauen. „

Text: Doreen Müller

Foto: Dominik Lack

 

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