Assen-GP: Bradl „viele deutsche Fans“

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Für Stefan Bradl geht es in Assen dieses Wochenende in die erste von drei Runden, in denen die Deutschsprachigkeit eine große Rolle spielt. Auf dem Programm stehen danach der Sachsenring- und der Österreich-GP. Zunächst geht es jedoch nach Holland.

In der Vergangenheit war der TT Circuit in Assen nicht unbedingt ein gutes Pflaster für Bradl. In der Moto2-Klasse stürzte er bereits, ebenso bei seinem Debüt in der Königsklasse. Letztes Jahr war das Rennen für den Deutschen der Wendepunkt der Saison. Er brach sich nach einer guten Trainingsperformance das Kahnbein und trennte sich in der anschließenden Verletzungspause vom damals umstrittenen Forward-Racing-Team.

Seit dem hat sich jedoch einiges verändert und Bradl kämpft mit der Aprilia um WM-Punkte. In Barcelona wurde er vor drei Wochen 12. und liegt in der Meisterschaft damit auf Position 13. Für das Wochenende ist er zuversichtlich:

„Nach einer Pause kommen wir zurück nach Assen, eine Strecke auf der ich letztes Jahr gestürzt bin. Heute ist das Gefühl aber ein völlig anderes und ich kann es kaum erwarten, auf diesem etwas anderen Kurs zu fahren. Die letzten zwei Strecken, Barcelona und Mugello waren schnell und flüssig, während man in Holland ein anderes Setup braucht. Ich mag Assen und und es werden viele deutsche Fans kommen, um uns zu sehen. Hoffentlich haben wir gutes Wetter. Das Ziel ist es, die Charakteristika unserer RS-GP so gut es geht auszunutzen.“

 

Text: Dominik Lack

Foto: Aprilia Racing

 

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