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Assen: Dominic Schmitter „muss den Fahrstil noch verbessern“

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Dominic Schmitter bestreitet in diesem Jahr seine erste Superbike WM Saison im Grillini Racing Team. Wir haben uns vor dem Assen Wochenende mit dem Schweizer unterhalten.

Rennsportteil:

Die ersten 3 Rennen sind nun vorbeo. Hast du für dich schon mal eine kleine Standortbestimmung gemacht und bist du zufrieden bisher?

  • Mein erstes Jahr in der Superbike WM ist ganz klar ein Lehrjahr. Das wussten wir und beinhaltet auch, dass es schwer wird in die Punkte zu fahren! Deshalb war ich überrascht, dass ich gleich in Australien mit Sylvain Barrier bis zum Schluss um die Punkte kämpfen konnte. An den guten Saisonstart möchte ich auch anknüpfen, denn in Thailand und Aragon hatte ich einen Durchhänger, was an mir und dem Motorrad lag. Allerdings bin ich nicht der Typ der nur die Fehler am Motorrad sucht, es lag definitv auch an mir.

Wie lief für dich die Umstellung auf die 1000er Kawasaki?

  • Die Umstellung lief schwerer wie gedacht. Ich bin bei Vorsaisontests mit einer Kunden Yamaha in Valencia gefahren und war nur 2sec langsamer als die Superbike Spitze. Allerdings war der Unterschied zur Superbike Kawasaki mit der ganzen Elektronik und dem geänderten Rahmen immens, sodass ich mich daran erst gewöhnen muss. Es heißt also lernen, lernen, lernen.

Deine ZX 10- R entspricht dem Stand der Werksbikes aus dem Vorjahr. Welchen Support bekommt ihr in dieser Saison von Kawasaki?

  • Kawasaki stellt uns die Daten des Werksteams mit Rea und Sykes zum Abgleich zur Verfügung, was uns allerdings nicht viel bringt, da die Fahrstile komplett unterschiedlich sind.

Du fährst in einem italienischen Team. In welcher Sprache kommunizierst du mit den Teammitgliedern?

  • Wir sprechen einen Mix aus Italienisch und Englisch. Meine Englischkenntnisse rühren dabei von meinem Opa und meiner Mutter her.

Was erwartest du dir von diesem Wochenende in Assen?

  • Also Assen gehört mit Brünn, Phillip Island und Valencia zu meinen Lieblingsstrecken. Leider habe ich hier schon fast jede Linkskurve mitgenommen (lacht). Mein Ziel ist es, den Sekundenrückstand pro Runde zu verbessern und an mir zu arbeiten. Ich muss lernen aus den Kurven raus früher Gas zu geben, denn am Kurveneingang habe ich mich schon oft mit anderen Fahrern verglichen und gemerkt, dass ich da mithalten kann. Ich fahr noch zu sehr den rundlichen 600er Fahrstil. Einer der das sehr gut macht, obwohl es eine 600er ist, ist mein Landsmann Tom Lüthi aus der Moto2. Der stellt das Motorrad brutal schnell auf und gibt Vollgas.

Persönlicher Teil:

Was isst du als Schweizer am liebsten aufs Brot, Käse oder Wurst?

  • Eigentlich beides, wobei ich nicht so der Käsetyp bin.

Berge oder Meer?

  • Meer. Zum Biken natürlich die Berge.

Laufband oder im freien laufen?

  • Gar nichts, denn ich bekomme beim Joggen Knieprobleme und steige daher lieber auf den Crosstrainer.

Welches Schulfach hast du geliebt und welches gehasst?

  • Ich war sehr gut in Mathe und in Französisch eine Niete.

Hast du noch Kontakt zu Schulfreunden?

  • Ja, meine besten Freunde sind noch aus der Schulzeit.

Text: Sebastian Lack

Fotos: Dominik Lack

 

 

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