Argentinien-GP: Schrötter “Strecke gefällt mir gut”

Für Marcel Schrötter geht das Abenteuer Moto2 2018 als einzig verbliebener Deutscher an diesem Wochenende weiter. Der Bayer, der schon vor drei Wochen in Katar sein Top 5-Potential deutlich gemacht hat, kommt motiviert nach Argentinien.
Schrötter war vor zwei Jahren zum ersten Mal mit einer Kalex auf dem Kurs von Argentinien gefahren. Damals hatte er – genau wie 2017 mit dem Suter-Chassis, und 2014 auf der Mistral des Tech3-Teams – den elften Platz geholt. Beim Saisonauftakt 2018 kam er vor Teamkollege Xavi Vierge als Siebter über den Zielstrich.

“Die Strecke in Argentinien gefällt mir gut und es macht mir Spaß, dort zu fahren. Ich will das positive Gefühl von Katar mitnehmen. Ich glaube, dass wir dort sehr gute Arbeit geleistet haben. In Argentinien müssen wir genau so ruhig und konzentriert weitermachen, um uns auf das Rennen vorzubereiten. Es wäre super, wenn wir im Qualifying einen Schritt vorwärts machen könnten. Daran muss ich arbeiten. In die ersten zwei Reihen zu kommen, wäre auf jeden Fall hilfreich.”

Die Zeit zwischen den Rennen verlief für Schrötter aufregend. Der 25-Jährige teilte seine Erfahrung mit den Youngsters der ADAC-Junior Cup, die ihre Einführungsveranstaltung in Misano absolvierten. Dort gab er neben Dario Giuseppetti den Instruktor: “Das waren coole drei Tage. Früher war ich derjenige, der zugeschaut und zugehört hat. Ich glaube, es hat selbst mir geholfen, alles einmal aus einer anderen Perspektive zu sehen und sich vor allem beim Fahren einfach mal die Zeit zu nehmen, es ruhiger angehen zu lassen und zwei, drei Linien zu probieren. Den Rest der Woche war ich in Spanien, wo ich viel trainiert habe. Am Samstag hatte ich nach dem Radfahren das Gefühl, krank zu werden. Mir geht es mittlerweile besser, wenn auch noch nicht 100%. Mit ein bisschen Ruhe werde ich für Argentinien sicher wieder fit sein!”

So lief es für Marcel Schrötter in Katar

 


Text: Dominik Lack
Foto: Intact GP

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