Argentinien-GP: Schrötter “bin sehr enttäuscht”

Für Marcel Schrötter verlief der erste Trainingstag in Argentinien nicht nach Plan. Nicht nur, dass der Dynavolt Intact Pilot im FP1 nicht zurecht kam. Am Ende verhinderte auch noch das Wetter eine Verbesserung.

Im ersten freien Training fand Schrötter mit dem harten Hinterreifen nicht wirklich einen guten Rhythmus und fuhr seine 1:45,717. Diese Zeit blieb denn auch am Ende stehen, da ihm der einsetzende Regen gerade zu dem Zeitpunkt einen Strich durch die Rechnung machte, zu dem er sein Setup verändern wollte. So blieb für den Bayern nur Platz 20 mit einem Rückstand von 1,256 Sekunden auf Spitzenreiter Mattia Pasini.

“Heute Morgen haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die Strecke war noch sehr schmutzig und rutschig und so konnte man das eigentliche Potential der Strecke nicht ausschöpfen.” erklärte Schrötter. “Wir sind im FP1 mit dem harten Hinterreifen durchgefahren. In der zweiten Session gab es einen kleinen Tumult. Ich habe mich die ersten zwei Runden etwas rausgehalten und ein paar Fahrer vorbei ziehen lassen. Leider habe ich dann jede Runde ein anderes Problem gehabt. Ich konnte durch den starken Wind die Linie nicht halten, bin von der Strecke abgekommen, bin öfter weit gegangen und bis zur fünften Runde konnte ich einfach keine Konstanz entwickeln. Letztlich bin ich nur eine Runde ordentlich durchgefahren. Ich bin in die Box gekommen, weil sich etwas nicht gut anfühlte. Wir haben das Motorrad ein wenig umgebaut und als ich wieder rausgefahren bin, kam auch schon der Regen. Ich bin natürlich sehr enttäuscht. Das war wirklich kein guter Freitag.”

Dass mit der Kalex einiges möglich ist, zeigte indes Schrötters Teamkollege Xavi Vierge, der morgens Neunter und nachmittags Dritter wurde. Schrötter erklärte seinen Plan folgendermaßen: “Wir müssen nun einen kühlen Kopf bewahren und ein paar Sachen analysieren. Morgen werden wir wieder neu anfangen. Dass wir es können, wissen wir. Wir müssen es aber auch auf der Strecke umsetzen.”

Die Ergebnisse der Moto2 vom Freitag können HIER eingesehen werden.

 

Text: Dominik Lack

Foto: IntactGP

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