Argentinien-GP: Rossi „nicht in der Lage zu fahren wie zum Beginn“

Rossi Argentinien 2016

Ein hartes MotoGP-Rennen erlebte Valentino Rossi in Argentinien . Der Italiener konnte sich in den ersten Runden in der Spitzengruppe halten und setzte Marc Marquez vor dem Motorradwechsel ordentlich unter Druck. Nach dem von der Rennleitung angeordneten Boxenstopp, den der Werksyamaha-Pilot direkt hinter seinem spanischen Rivalen bestritt, verlor Rossi jedoch viel Zeit und konnte die Pace des späteren Rennsiegers nicht mehr gehen.

Der Rückstand wurde schnell größer und betrug nach wenigen Runden über drei Sekunden. Als dann noch Maverick Vinales von hinten nahte, drohten die Podiumsträume des „Doktors“ zu platzen. Nach Vinales´ Sturz hatte Rossi allerdings immer noch keine Ruhe. Die beiden Ducatis von Andrea Iannone und Andrea Dovizioso überholten ihn und verdrängten ihn auf Rang vier. Erst Iannones unglücklich scheiterndes Überholmanöver mit der Folge eines Doppelausfalls brachte Rossi auf Rang zwei. In der WM ist der Publikumsliebling damit ebenfalls auf dem zweiten Platz zu finden.

„Am Anfang hatte ich ein Paar Probleme, aber dann habe ich meinen Rhythmus mit dem ersten Bike gefunden und war recht schnell. Ich konnte mit Marquez mithalten und wir begannen zu fighten. Nach dem Stop habe ich mich mit dem zweiten Bike nie mehr so gut gefühlt. Ich bin schlecht gestartet und bin langsam weitergefahren. Ich war nicht in der Lage so zu fahren wie zu Beginn. Am Schluss sind die beiden Ducatis gekommen und ohne das Manöver (von Andrea Iannone, Anm.d.Red.) wäre ich nicht auf das Podium gekommen. Ich bin also sehr zufrieden, denn dies sind zwanzig sehr wichtige Punkte.“

 

Text: Dominik Lack

Foto: Movistar Yamaha MotoGP

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