Argentinien-GP: Pedrosa toppt FP1

Im ersten freien Training der MotoGP-Klasse war es nicht das Wetter, das die Action in den Termas de Río Hondo bestimmte. Bei schönstem Sonnenschein fuhr am Ende Dani Pedrosa mit einer 1:40,303 die schnellste Zeit, die dort je in einem FP1 gefahren wurde. Mehr Sorgen bereitete den Fahrern derweil jedoch die Grip-Situation.

So berichteten die Piloten, dass die neu asphaltierten Streckenabschnitte sogar weniger Grip böten als die alte Oberfläche. Einige Beweise dafür lieferte Marc Marquez (P6), der in Turn 13 einen seiner berühmten Saves vorführte. Außerdem rutschte Danilo Petrucci (P10) aus. 

Vorn wurde es in den letzten Minuten noch einmal spannend, da alle Fahrer noch einmal angriffen. Cal Crutchlow fuhr schließlich auf Platz zwei gefolgt von Andrea Iannone, der die Führung kurz vor Schluss übernommen hatte. Johann Zarco war als Vierter wieder einmal schnellster Yamaha-Pilot, auch wenn den Großteil der Session Valentino Rossi (P7) schneller war. Maverick Vinales kam auf Platz 13 an. 

Andrea Dovizioso zeigte zwar am Ende schnelle Sektorenzeiten, hatte es auf seinen besten Runden allerdings mit Verkehr zu tun und landete somit auf Platz acht vor Teamkollege Jorge Lorenzo. Letzterer ging auch diesmal wie schon in Katar ohne das Aerodynamik-Paket der Desmosedici auf die Strecke. 

Obwohl die Zeiten noch bei weitem nicht an diejenigen aus den letzten Jahren heranreichen (den Rundenrekord hält Valentino Rossi mit 1:39,019), zeichnete sich doch schon im ersten freien Training ein ebenso enges Bild ab wie schon beim Saisonauftakt in Doha: Die ersten 14, abgerundet durch Bradley Smith, lagen innerhalb einer Sekunde.

Zu den Ergebnissen des FP1 geht es HIER

 

 

Text: Dominik Lack

Foto: motogp.com

 

 

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