Argentinien-GP: Ezpeleta erklärt Startchaos

Aus verschiedenen Gründen war der Argentinien-GP ein besonderes Rennen. Einer davon war das Chaos um den Start der MotoGP.

Kurz vor dem eigentlichen Start hatte es einen kurzen Schauer gegeben, weshalb das Rennen als Regenrennen ausgeschrieben wurde. Allerdings entschied Jack Miller für sich, dass Slickreifen die bessere Wahl wären und wollte mit diesen das Rennen starten. Im Grid erwog auch der Rest des Feldes diese Möglichkeit und so wollten die Fahrer vom Recht Gebrauch machen, auf dem Trockensetup-Motorrad aus der Boxengasse zu starten. Die Rennleitung unterbrach den Vorgang und stellte die Fahrer mit den Trockensetups hinten in die Startaufstellung, während einzig Jack Miller vorn auf der Poleposition stehen bleiben durfte. Nun erklärte Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta die Situation:

“Das MotoGP-Rennen und die anderen Rennen fanden unter schwierigen Bedingungen statt: Das Moto2-Rennen war trocken, während es in der Moto3 nass war. Als wir die Situation in der Startaufstellung beobachteten, hatte nur Jack Miller Slicks aufgezogen. Der Rest des Feldes hatte das Recht, in die Boxengasse zu gehen und die Bikes für ein Trockenrennen zu wechseln.

Es ist das gleiche, was vor ein Paar Jahren am Sachsenring passiert ist, wo jeder aus der Boxengasse gestartet ist. Wir haben die Entscheidung – die vom Großteil der Teams geteilt wurde – getroffen, den Start so durchzuführen, wie wir es getan haben. Diese Entscheidung hatte Sicherheitsgründe und war die richtige Entscheidung. Bei der nächsten Safety Commission in Austin werden wir die Situation besprechen und sicher daraus unsere Lehre ziehen.”

 

Text: Dominik Lack

Foto: MotoGP.com

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