Argentinien-GP: Das Meisterstück des Joan Mir

Joan Mir gelang in Argentinien ein Meisterstück. Der Spanier gewann das Rennen vom 16. Startplatz aus. 

Den besten Start hatte Jorge Martin, der die erste Position nach der ersten Runde vor Polesetter McPhee und Fabio Di Giannantonio behauptete. Bereits in Runde zwei wurden die Spitzen jedoch bunt durchgewürfelt und es entwickelte sich ein 13 Mann starker Kampf um den Sieg. Niccolo Antonelli konnte nur drei Runden lang um die Positionen fighten. Der Italiener crashte nach einem Scharmützel mit Romano Fenati und musste kurz darauf aufgeben. Philipp Öttl hatte von Platz zehn aus einen guten Start und reihte sich bald in den Top 6 ein. Der Deutsche gab sich angriffslustig und attackierte munter die Spitze.

Die große Spitzengruppe machte es derweil nicht nur Fenati möglich, von hinteren Positionen schnell nach vorn zu kommen. Katar-Sieger Joan Mir beispielsweise fand sich von Platz 16 aus gestartet schnell in den Top 10 wieder. Bei noch zehn zu fahrenden Runden erwischte es mit Gabriel Rodrigo den nächsten Spitzenpiloten. Der Lokalmatador ging einen zu weiten Bogen und rutschte aus. Wenig später stürzte auch Enea Bastianini. Di Giannantonio wurde von Nicolo Bulega von der Strecke geschubst. Alle Fahrer blieben unverletzt. 

Währenddessen begannen die Top fünf damit, sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Die Gruppe bestehend aus Mir, Martin, McPhee, Öttl und Andrea Migno hatte schnell einen Abstand von über zwei Sekunden. Dahinter fighteten Fenati, Tatsuki Suzuki und Livio Loi. Die letzte Runde wurde für die Top-Piloten zu einem harten Zeitenkampf. Joan Mir hatte sich einige Meter Luft verschafft und McPhee versuchte verzweifelt, in unmittelbare Schlagdistanz zu kommen. Da der Spanier allerdings keinen Fehler machte, gewann er letztlich ohne einen Angriff verteidigen zu müssen. McPhee und Martin komplettierten das Podium. Philipp Öttl musste sich mit Rang vier zufrieden geben.

 

Hier geht es zu den Rennergebnissen.

Text: Dominik Lack

Foto: MotoGP.com

 

 

 

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