Argentinien-GP: Crutchlow fordert Respekt gegenüber Pedrosa

Cal Crutchlow kommt als Gesamtvierter nach Argentinien. Der Brite fuhr in Doha um das Podium mit und setzte sich als bester Satelliten-Team-Pilot durch. 

“Wir haben als Team und Hersteller in Katar einen guten Job gemacht. In der Vergangenheit schien Katar immer eine schwierige Strecke für Honda gewesen zu sein. Sie haben aber im Winter gut gearbeitet und das wissen wir. Wir waren viel konkurrenzfähiger dieses Jahr und ich habe mich mit dem Bike und den Reifen wohl gefühlt. Ich konnte mit den Topleuten mithalten. Es war schade, dass wir nicht bis zum Schluss um das Podium kämpfen konnten.” sagte Crutchlow in der Pre-Event-Pressekonferenz.

In Termas de Río Hondo konnte der LCR-Honda-Fahrer bisher zweimal auf das Podium fahren. 2015 wurde er Dritter und landete dort auch im letzten Jahr, nachdem er sich einen Kampf mit Valentino Rossi geliefert hatte. “Wir kommen nach Argentinien auf eine Strecke, die gut zu mir war. Das erste Mal als wir hier gewesen sind, bin ich nicht gefahren, weil ich mir die Hand gebrochen hatte. Ich hatte aber danach ein Paar gute Resultate, auch wenn es dafür keinen besonderen Grund gibt. Die Strecke passt nicht besonders zu meinem Stil oder so. Ich bin hier scheinbar einfach gut. Die Atmosphäre ist immer gut. Es gibt aber auch eine ganze Reihe Fahrer, die hier schnell sein können. Ich glaube, dass dieses Wochenende wieder die zehn Fahrer für das Podium gut sein werden.”

“Dani ist ein toller Fahrer”

Ein Thema, mit dem Crutchlow in der Pressekonferenz aufräumte, waren die Gerüchte um den Platz im Honda-Werksteam. Dort wackelt der Stuhl von Dani Pedrosa, der seit 2006 in Repsol-Farben fährt. Schon vor dem Katar-GP wurde wild spekuliert, ob nicht Johann Zarco (Tech3 Yamaha) oder Crutchlow Interesse an Pedrosas Platz hätten. Crutchlow äußerte sich klar:

“Wir sprechen hier über Danis Arbeitsplatz. Ich weiß nicht, wie sich die Leute, die darüber spekulieren und schreiben, fühlen würden, wenn man so über ihren Job spricht. Ich fahre für LCR Honda und meine Aufgabe ist es, für sie einen guten Job zu machen und so schnell und konkurrenzfähig wie möglich zu sein. Ich habe einen Artikel gesehen, in dem es hieß, ich würde nach Danis Platz schielen. Aber eigentlich schiele ich nur nach guten Ergebnissen für mein LCR Honda-Team. Ich habe ansonsten gar nichts dazu gesagt. Ich habe nur erzählt, dass ich glaube, dass wenn Johann den Platz (von Dani Pedrosa) bekommt, das nicht so gut zu seinem Fahrstil passen würde wie das Bike, das er jetzt fährt. Wir sollten die Situation respektvoll behandeln. Dani ist ein toller Fahrer und ist in diesem Team viele Jahre gut gefahren.”

 

Text: Dominik Lack

Foto: LCR Honda

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