Austin-GP: Schrötter „insgesamt ein guter Auftakt“

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Marcel Schrötter zeigte am Freitag in Texas, dass er es mit seinem Vorhaben an die starke Frühsaisonform wieder anzuschließen sehr ernst nimmt.

Die Siebtschnellste Rundenzeit am Vormittag und Fünftschnellster der kombinierten Zeitenliste, diese Tatsachen sprechen für sich. Schrötter brauchte nicht lange, um sich auf den äusserst komplizierten Streckenverlauf des 5,5 Kilometer langen Circuit of The Americas einzuschiessen. Ein harmloser Sturz am Nachmittag verhinderte womöglich ein noch besseres Abschneiden. Doch soweit stimmt der Formanstieg des 23-Jährigen, der nun dem samstägigen Zeittraining für die Startaufstellung gelassen entgegenblickt.

 

„Das war natürlich im Generellen ein viel besserer Start in das Wochenende als zuletzt in Argentinien. Vor einer Woche tat ich mich unglaublich schwer mit den Bedingungen zurechtzukommen. Wir wussten wirklich nicht genau woran es lag, aber das ist sowieso längst Geschichte. Wir sind nun hier in Austin und es war auch heute Vormittag nicht einfach in den Rhythmus zu kommen. Der Circuit of The Americas ist wirklich eine sehr, sehr schwierige Piste. Es braucht einige Runden, um die Streckenführung wieder intus zu haben und man muss hier sehr clever fahren. Doch von Beginn an war ich in der Lage gute Rundenzeiten zu fahren, was sich eigentlich über den Verlauf beider Trainings hinzog. Sogar am Nachmittag mit ziemlich abgefahrenen Reifen waren meine Zeiten noch gut. Meine schnellste Rundenzeit fuhr ich übrigens mit alten Reifen.

Zum Schluss haben wir noch die Option des Typ Nr. 4 probiert, doch leider hatte ich in meiner ersten fliegenden Runde einen harmlosen Ausrutscher. In der letzten Kurve ist mir das Vorderrad weggerutscht. Deswegen war es eigentlich unmöglich diese Option richtig zu beurteilen. Aber ich denke, dass die Unterschiede auf Rundenzeiten zu kommen nicht allzu groß sind. Von daher werden wir voraussichtlich mit dem Typ Nr. 3 weiterarbeiten, mit dem ich meine Rundenzeiten heute fuhr, noch dazu schon mit vielen Runden drauf. Insgesamt betrachtet war es ein guter Auftakt und wir sind nicht weit von der Spitze weg. Wenn wir uns bis morgen noch in einigen Details verbessern, dann schaut es für das Qualifying bestimmt nicht schlecht aus.“

 

Text und Foto: AGR Team

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