24 h Le Mans: Als Langstrecken-Rookie mit Yamaha zum Sieg

 

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Weg frei für das Team 3ART YAM’Avenue mit Endurance-Rookie Lukas Trautmann hieß es am Wochenende beim 24 Stunden Rennen in Le Mans, nachdem das führende Team in der Superstock Klasse aufgeben musste. Mit konstanten Rundenzeiten und 1:39er Einzelrunden reichte der 20-Jährige nah an die starke Konkurrenz heran und lieferte ein starkes Debüt ab. Im Gesamtranking auf Platz 6 reichten die Leistungen des Teams 3ART YAM’Avenue für den Sieg in der Superstock-Wertung. Besser hätte der Einstand in den Langstreckensport nicht laufen können!

„Auf das 24 H Rennen habe ich mich so vorbereitet, wie ich es auch bei anderen Rennen mache. Dabei waren wir noch nie in Le Mans,“ gesteht der 20- Jährige. Da sei es schon wichtig das Prozedere zu kennen und sich vorher das Reglement durchzulesen. Auch sich die Strecke und ein Rennen im Fernsehen anzuschauen, habe ihm bei der Vorbereitung geholfen. „Das Event ist megacool, aber auch sehr anstrengend und kräfteraubend und man braucht ein extrem starkes Team im Hintergrund um das alles zu organisieren. Von der Boxencrew bis zu den Pitstopps muss das ganze Drumherum passen. Aber ich bin sehr gut mit allem zu Recht gekommen und hatte ein super Team“, erklärte Trautmann.

Dabei sei der Salzburger von sich selbst überrascht gewesen, das er besonders in der Nacht trotz Kälte und zum Teil widriger Sichtverhältnisse dennoch gut auf dem Bugatti-Circuit klar kam. „Besonders in der Nacht ist es schon schwierig durchzuhalten. Gerade in den letzten Runden, wenn man schon 50 Minuten während seines Stints auf dem Bike sitzt, es saukalt ist und man keine gute Sicht hat, da denkt man schon „hoffentlich ist es bald vorbei“. Aber sobald die Sonne dann über dem Circuit aufgeht, dass ist wie ein extra Motivationsschub und war ziemlich geil!“, fasst Lukas Trautmann seine Erfahrung zusammen und lässt durchblicken, dass auch in Zukunft die Langstrecke durchaus wieder eine Option für ihr sein könnte. Warum dies so ist, erklärte uns das junge Motorradrennsporttalent abschließend:

„Jeder Kilometer auf dem Bike ist goldwert und bringt die wertvolle Erfahrungen und wo kann man mehr Kilometer fahren als bei einem 24 Stunden Rennen. Dass hilft mir sicher auch bei weiteren Rennen und ich hoffe das ich es dann auch auf dem Lausitzring umsetzen kann.“

 

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Text: Doreen Müller

Foto: yamaha-racing.com

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