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1. MotoGP-Test in Sepang – Lorenzo gibt an Tag zwei das Tempo vor

An Tag zwei der MotoGP-Vorsaisontests in Sepang war es Jorge Lorenzo, der an der Spitze die Pace machte. Der Spanier fuhr bereits früh mit einer 1:59,963 die schnellste Zeit vor Ducati-Pilot Andrea Dovizioso, der sich wie Teamkollege Iannone (P5) im Vergleich zum Vortag um über eine halbe Sekunde steigern konnte.

Die Piloten erwarteten am Morgen kühlere Temperaturen, wodurch die Zeiten zunächst purzelten. Gegen Mittag wurde es jedoch unerträglich heiß und die meisten Fahrer gingen erst in den letzten zwei Stunden wieder auf die Strecke.

Marc Marquez, der Schnellste vom Mittwoch, hielt sich 0,183 Sekunden hinter Lorenzo auf Rang drei. Der Weltmeister hat die Selektionen der Maschinen abgeschlossen und konzentrierte sich nur noch auf zwei Versionen seines Honda-Prototypen. Teamkollege Dani Pedrosa arbeitete hingegen noch mit drei Bikes und landete auf der vierten Position.

Pol Espargaro stand am Ende des Tages als Siebter auf der Liste. Der Tech-3-Yamaha-Pilot hatte einen frühen Sturz zu verzeichnen, der jedoch glimpflich verlief. Valentino Rossi hatte am heutigen Tag mit Chattering zu kämpfen und konnte demnach am Morgen keine ausreichend schnelle Zeit fahren. Der Italiener wurde Sechster. Espargaros Teamkollege Bradley Smith fuhr trotz der Schmerzen seiner Fußknöchelverletzung, die er sich beim Training zugezogen hatte auf Position neun.

Für eine Überraschung sorgte mit Platz zehn Aleix Espargaro. Der Suzuki-Fahrer konzentrierte sich auf die weitere Arbeit am Chassis und fuhr eine Zeit von 2:01,344. Maverick Vinales spulte 56 Runden ab und legte beim testen besonderen Wert auf das Fahrverhalten mit abgenutzten Reifen. Der Moto3-Weltmeister von 2013 wurde 15.

Auch die Mannschaft von Aprilia machte an Tag zwei Fortschritte. Alvaro Bautista sortierte den 2015er Rahmen aus mit der Begründung, er würde nicht zur Elektronik passen. Stattdessen wählte der Spanier die 2014er Version und wurde 17.

Stefan Bradl war wie bereits am Mittwoch bester Open-Fahrer. Der Forward-Yamaha-Pilot testete weiterhin mit dem Motor aus 2013. Das neue Aggregat wird bis zum Saisonstart in Katar nachgereicht.




Text: Dominik Lack

Fotos: Dorna


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